19. Dezember 2014

Ich und Japan bzw. Ich und dessen Popkultur II

Hallo alle zusammen und herzlich Willkommen zur Fortsetzung von:


Nun wo waren wir denn stehen geblieben? Ah bei der Manga Wand des Buchladens. Ich also ins Wochenende und mir gedacht, dass die Wand im jetzigen Zustand nicht weiter verwüstbar ist.

Aber am Montag traf mich dann fast der Schlag, die Wand sah noch schlimmer aus als vorher. Ein Tag alleine ( Samstag ) scheint gereicht zu haben um die Wand wieder komplett zu verwüsten. Kaum ein Buch war noch an seinem Platz verblieben, außer die Dragonball Saga, die irgendwie nie jemand anrührt.

"Naja", habe ich mir gedacht, eventuell hat ja der ein oder andere etwas gekauft und die Wand ist jetzt nicht mehr ganz so stramm. Da ich die Wand ja schon mal aufgeräumt hatte, kannte ich mich jetzt schon ein wenig besser aus und diesmal dauerte es nur einen Tag anstelle von zwei in halb das Ding wieder nach einer Wand aussehen zu lassen. Tija, gekauft wurde scheinbar nichts, denn die Wand war genauso überfüllt wie am Freitag und ich hatte echt Probleme, die eingetroffenen Neuerscheinungen unter zu bekommen.

Ich war kurz vor Ende meiner Zeit dann auch schon fertig und machte mich gemütlich ab in Richtung einer anderen Abteilung. Aus dem Augenwinkel sah ich noch, wie ein kleines asiatisches Mädchen in Richtung meiner Wand steuerte.

Gut zehn Minuten später verließ ich den Buchladen über die Verkaufsfläche in Richtung Feierabend aber nicht, ohne nochmal an meiner Wand vorbei zu schauen ..

.. "Wie kann etwas so niedliches wie dieses Mädchen ein solchen Durcheinander verursachen?" ..

.. Es sah zwar nicht so schlimm aus, wie nach dem Wochenende aber für 10 Minuten und eine Person war das schon eine beachtliche Leistung.

Ich war übrigens vor ein paar Tagen wieder dort und die Mangaabteilung scheint verschwunden zu sein, naja, vielleicht war sie einfach zu Personal intensiv ..


Ah ist stelle fest, dass ich jetzt fast ausschließlich von der Wand berichtet habe und der Rest etwas kurz gekommen ist.

Nun und dabei ist die Fotografie sicher um einiges wichtiger, denn interessiert man sich für Kameras, kommt man um Japan einfach nicht herum. Ich meine die Qualität ist einfach besser, vor allem wenn es um elektrische Exemplare geht. Ich hab auch erst versucht eher auf russische Modelle zu setzen aber als meine Zenit besitzende Verwandschaft damals einfach nur Mondpreise verlangt hat, hab ich mir doch lieber eine Canon zugelegt. Auch Shnuffy musste neulich eingestehen, dass seine deutsche MTL3 gegen eine Ashai Pentax kein Land sieht. Natürlich gibt es auch sehr gute deutsche und russische Kameras aber leider sind die dann um einiges teurer.

Ich hab übrigens auch mal eine Freundin von mir gefragt, die sich mit Animes recht gut auskennt, ob denn auch Kameras hin und wieder mal vorkommen. Ich meine es ist ja schon erstaunlich, wie akkurat Waffen in Animes dargestellt werden, man kann immer genau erkennen, um welches Modell es sich handelt.

Sie hat mir dann ein paar genannt und ich hab mir die Dinger dann auch fast immer komplett reingezogen, also die jeweilige Folge. Gewundert hat mich, dass fast immer nur Nikons auftauchen und dann auch fast immer die F3 oder eines der neueren Modelle, die ich nicht auseinander halten kann. Die Geschichten fand ich auch ganz puzzig aber weiter nicht besonders, meist kurze Liebesgeschichten aus dem Alltag. Eine mit der Thematik Geister fand ich ganz interessant, ich steh ja auf so Geister, Untote und so.

Übrigens gibt es auch einen Anime, den ich jedoch nicht gesehen habe, in dem eine Rollei 35 S vorkommt und wenn ich mich richtig erinnere, dann war diese Kamera in Japan auch sehr beliebt.

Die Verbindung zu Japan und seiner Kultur wurde natürlich ein ganzes Stück stärker, als wir uns unsere Kultkameras zugelegt haben, ich meine, wenn man schon so ein Stück Geschichte in den Händen hält, dann will man auch etwas darüber wissen und Kameras waren ja das Exportgut nach dem Krieg.


Ohne jetzt zu wissenschaftlich zu werden behaupte ich einfach mal, dass man sich Japan und seiner Kultur nicht entziehen kann, auch wenn man will. Solange man auch nur ein bisschen mit Videospielen und Fotografie zu tun hat, kommt man um Nippon einfach nicht herum.

Warum der kulturelle Output so extrem stark ist, kann man sicher soziologisch erklären aber das führte echt zuweit.

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