20. Dezember 2012

Happy Weltuntergang 2012

Hallo und herzlich Willkommen,

ich wünsche euch allen einen augenzwinkernden schönen Weltuntergang.

Ich hoffe ihr seit alle gut vorbereitet und gehört einer der Weltanschauungen an, die zu den Gewinnern gehören wird.

Joar .. ich muss jetzt leider los, ich schreib euch aber dann wie mir der Weltuntergang gefallen hat. Ich hoffe ich vergesse diesmal nicht mir ausreichend Notizen zu machen.

17. Dezember 2012

Haben G3 und AK47 das gleiche Kaliber?

Hallo und herzlich Willkommen,

also ich bekomme in letzter Zeit eine menge Streit mit, ob denn Ak47 und G3 nun das gleich Kaliber haben und welche Patrone / Munition man denn jetzt aus welche Waffe abfeuern kann.

Als erste mal zur Kernfrage, ob beide Waffen das gleiche Kaliber haben.

Wer meine "Kaliber, Patrone und Munition" Serie verfolgt hat, der weiß natürlich die Antwort und diese lautet - Ja. Das Heckler&Koch G3 und die Ak47 aus Russland haben beide das Kaliber 7,62mm.

Wer mehr als nur 'gut auf gepasst hat weiß allerdings auch, dass es sich bei den beiden Angabe um nominal Kaliber handelt könnte und da habt ihr auch Recht. Leider komm ich an die genau Innenlauf Abmessung nicht heran aber die genauen Geschossdurchmesser habe ich zur Hand und diese wären:

7,85mm bei der Ak47 ( 7,62x39mm M43 ) und
7,85mm beim G3 ( 7,62x51mm Nato )

Also erstaunlicherweise gleich, es ist also nicht nur das nominal Kaliber gleich. Es kann jetzt natürlich auch sein, dass der G3 Lauf innen enger ist als jener der Ak47.

M43 links und 7,62x51 Nato rechts
Kann man jetzt tatsächlich Ak47 Munition aus einem G3 verschießen? Nein, denn die Hülsen haben eine andere Form. Da die Nato Hülse länger ist, würde sich der Verschluss der Ak47 nicht schließen können, die M43 Patrone hingegen würde vermutlich durch ihre breitere Schulter auch nicht ins Patronenlager der G3 eingeführt werden können.

Wenn man schon die Patrone nicht austauschen kann, kann man denn wenigstens das Projektil austauschen? Diese Frage kann ich leider nur theoretisch beantworten, denn ich bin leider nicht im Besitzt entsprechender Läufe.
 Rein theoretisch, könnte man wahrscheinlich ein M43 Geschoss durch einen G3 Lauf treiben, aber da Züge, Drall und Pulver auf ein anders geformten Geschoss abgestimmt sind, sehe ich bei einer vernünftigen Trefferpunktlage - schwarz.

-

So jetzt zum spannenden Teil und zwar zu der Behauptung, man könnte hergehen und G3 Munition im Ak47 verschießen und oder umgekehrt. Ursprung dieser Behauptung ist, dass man von einigen Bundeswehrausbildern immer wieder zu hören bekommt, man könnte mit dem G3 zur Not auch Ak47 Munition verschießen.

Ich sehe formlich die Fragezeichen in euren Augen .. oder auch Ausrufungszeichen, ja nach Gemütslage.

Im Grunde ist diese Behauptung natürlich falsch, aber hinter jeder Behauptung steckt auch ein bissen Wahrheit und diese heißt HK32. Das HK32 war eine Umentwicklung des G3 und verwendete wirklich die Ak47 Patrone M43 und sogar deren Magazine. 
 Es ist nicht ganz klar, ob man dies tat um die Magazine potentieller Feinde in den Ostblockstaaten verwenden zu können oder ob man bei Heckler und Koch einfach neue Märkte erschließen wollte.
 Fakt ist jedoch, es gibt grob gesagt eine Version des G3, welche Ak47 Munition verscheißen kann. Der oder die Ausbilder haben, dies allerdings falsch aufgenommen und noch unkorrekter weitergegeben.

Wo das HK32 eine ziemliche Rarität darstellt, da ist der Konterpart, als die Ak47 Version mit G3 Munition schon etwas häufiger anzutreffen und zwar in ehemaligen Jugoslawien. Dort war man der Meinung, dass die Westpatrone viel besser zur Militärdoktrien des Landes passen würde.
 Genannt haben sie das Endergebnis dieser Verschmelzung zwischen Ost und West dann, Zastava M77. Soweit ich das in Erinnerung habe, verwendete dieses aber keine reguläre Nato Munition sondern Munition mit geringere Treibladung.

Es gibt also zwei Versionen der beiden Waffen, welche die Patronen der jeweils anderen verwenden, das sollte der Ursprung dieser Gerüchte sein.

Quellen:
Manfred R. Rosenberg und Katrin Hanne, Vom Pulverhorn zum Raketengeschoß Die Geschichte der Handfeuerwaffen-Munition, Stuttgart 1993
Reiner Lidschun, Günter Wollert, Infanteriewaffen Illustrierte Enzyklopädie der Infanteriewaffen aus aller Welt bis 1945, Königswinter 1999
Günter Wollert, Reiner Lidschun und Wilfried Kopenhagen, Schützenwaffen Heute (1945-1985) Band 1 & 2, Berlin 1998

( Aktualisierte Version mit korrigierter Rechtschreibung und Interpunktion )
( Aktualisierte Version mit Bild )
( Aktualisierte Version mit Quellen )

Kritik an der "Kaliber, Patrone und Munition" Serie

Hallo und herzlich Willkommen,

da einige sichtlich unzufrieden mit diese Serien sind hier mal eine kurze Stellungnahme.

Übersicht:
Kritik

Die Erste "Frage" .. hm, nunja eher der Erste Vorwurf lautet: "Die XY steht das aber anders und XY muss das ja besser wissen als du."

Als erste müsste ich vielleicht erwähnen, dass meine Serie eine extrem "orthodoxe" Sicht der Dinge darstellt. Und nicht überall wird so genau gearbeitet, ich besitze sogar ein Buch in dem es zu den erwähnten Bezeichnungsfehler kommt. Aber schaut man sich die Amazon Rezessionen zum diesem Buch an, wird genau das kritisiert.
 Muss man also zwingen so genau arbeiten? Nein, muss man nicht. Kann man so genau arbeiten? Ja, kann man. Sollte man so genau arbeiten? Das muss jeder selber wissen aber dann sollte man sich auch die Frage stellen: Wenn man genau arbeiten kann - sollte man dann ungenau arbeiten?

Das zweite wäre: "Wenn das so ist, warum steht dann auf den meisten Waffen Cal. YYxYYmm."

Auf welchen Waffen steht das so drauf? Ich habe vor ein paar Minuten mal die üblichen verdächtigen durchgesehen und sehen immer nur Angaben mit dem Kaliber ohne Patronenlänge zb. Cal. 7,62mm. Eine Ausnahme habe ich gefunden, dort steht allerdings Cal. 5,56mm x45 was ja durch aus richtig ist, da die Patronenlänge hier noch mal hinter der Millimeterangabe folgt.

So das wars auch schon, denn der Rest bezog sich meist entweder auf meine Person oder auf den Blog und hatte im Kern herzlich wenig mit der Serie zu tun. 

Kein Battlefield 3 Mehr.

Also,

ich bin ja schon einigen von Patch'en gewöhn, zb. das sie über Nacht einfach alle Spieler mit einer schlechteren Leitung als X aussperren oder das die Spielmechanik einfach über Nacht auf Links gedreht wird.

Mittlerweile ist es scheinbar auch völlig normal, dass alle paar Wochen ein neuen ballacing Konzept ausprobiert wird, und man einfach ein ganz neues Spiel / Spielgefühl aufgedrückt bekommt.


Aber,

Was ich noch nie erlebt habe, ist, dass auf einmal so an der Grafik herumgeschraubt wird, dass ein Spiel, dass ich eine Woche zuvor problemlos spielen konnte, plötzlich für mich unspielbar wird und zwar nicht etwa wegen schlechten Gameplays oder Umgewöhnung ..

.. nein, wegen Photoaktivität.

Ich hab von nur ein paar Stunden derartige Kopfschmerzen bekommen .. und an Schlaf war in der darauffolgenden Nacht erst gar nicht zu denken.


Also, ich weiß nicht wies auch geht ob ihr auch nach dem Patch solche Erscheinungen habt, aber ich kann dieses Spiel nicht mehr spielen .. leider oder zum Glück das weiß ich nicht.


Dann sage ich mal: "Tschüss Battlefield 3"

Ich will ja nicht so tun, als ob ich keinen Spaß mit dem Spiel gehabt hätte. Besonders die Beta hat mir doch sehr Spaß gemacht, die Frühphase des Spiels war eventuell sogar noch einen Tick besser, aber nach und nach hat das Spiel durch die Patches doch immer mehr nachgelassen ..

16. Dezember 2012

Sonstiges auf dem Vormarsch ..

Hallo und herzlich Willkommen, diesmal zu nur einer kleinen Anmerkung.

Ja, ich muss euch teilweise recht gaben, die "normalen" Sachen also Beträge die ich hier als Sonstiges Tagge/Labele wie auch immer, kommen doch gar nich mal so schlecht an wie ich dachte.

Das realsteel Leben ist also doch nicht immer so uninteressant wie man zu anfangs vielleicht denkt.

Und ja, sobald ich eine "richtige" Pizza mache, kommt auch wieder ein Tutorial .. ups ich meine Rezept.


So .. damit der Post nicht so super kurz wird, schau ich noch mal in meine Ordner ob ich noch das ein oder andere zu berichten weiß ..

Hier seht ihr eine Art Rubbellos, welches man bekommt, wenn man bei einer großen deutschen Discountmöbelkette für einen bestimmten Betrag einkauft.
 Man wird aufgefordert genau drei Felder frei zukratzen, mit dem Vermerk, dass wenn dort "Jubiläum" steht, man dann das bekäme was das unterste Feld frei gibt.

So wer erkennt jetzt den Fehler?

Und die viel wichtigere Frage lautet, für wie doof halten die mich bitte?




Endlich mal abgeschrieben ..

Wer mich kennt, der weiß, dass ich seit langem einmal darauf warte das mal jemand bei mir abschreibt und zwar so richtig, also das sich jemand einfach mal alle meine Texte, bevorzugt die über Waffen, kopiert und auf seiner Seite einfach als sein eigenes geistigen Eigentum ausgibt.

Und nein, das ist keine Spaß oder Sarkasmus sonder das meine ich ernst.

Mein Wunsch ist zwar noch nicht in ganzer Breite zur Erfüllung gekommen aber hier rechts sehr ihr schon mal einen Anfang.

Als erstes habe ich mich gefragt, was das den für eine Seite ist. Also ich von einem geistigen Raubzug geträumt habe, dachte ich an die üblichen Verdächtigen, also Clanpages und unautorisierte Wikis.

Nach einigem Gesuche habe ich dann auch des Rätselslösung, dies scheint eine Cheatseite zu sein und meine Beschreibungen, werden wohl als "Kurztipps" eingeordnet.

Hier der Link zur Seite.

Neben diesem Artikel über die Pistolen, gibt es noch einen über die Strumgewehre etc., allerdings ohne meiner Texte sondern mit eigenen Angaben oder eben Angaben die woanders geklaut wurden.

Wie ihr sehen könnt, stammt der Text bis aus das letzt Satzzeichen von mir .. das heißt alles bis auf den ersten Satz und dieser ist .. hm ..

.. einfach Schrecklich.

Erstens ist die KAP-40 meines Wissen nach in Black Ops 2 Vollautomatisch. Dann dieses denglische "low-Rückstoß", muss das Sein? Entweder englisch Lowrecoil oder deutsch also rückstoßarm. Zwölf Runden im Magazin, hat hier jemand den Googleübersetzer überstrapaziert oder wie?

Der Rest der Waffen, hat zum Glück keine eigenmächtige Einleitung.

5. Dezember 2012

Neues im Spielwahrenladen

Hallo alle zusammen,

wie ihr sicher alle mitbekommen habt, stehen die Feiertrage vor der Türe und man ist um diese Zeit natürlich des öfteren in der Stadt unterwegs und betritt aus verschiedensten Gründen auch mal Geschäfte, in die man sonst nie einen Fuß setzt.

So geschehen im Spielwarenladen meiner Kindheit, also in eben jenem Geschäft in dem ich früher als Kind selber meine Spielsachen gekauft habe bzw. habe kaufen lassen.

Also ich geh so dadurch und da fällt mir eine komplett zu Demonstrationszwecken aufgebaute Murmelbahn auf, eine eher einfache aus Plastik, aber immerhin mit knapp schetzig Zentimetern Höhe von nicht unbeachtlicher Größe.

Das Modell war von der Form her nichts neues, diese Plastikbahn hatten Bekannte von uns, aber dieses Modell ist anders, wo das mir vertraute Modell in den gängigen knalligen Spielzeug / Windows / Brettspiel Farben - Blau / Grün / Rot / Gelb daherkam, dort ist das neue Ausstellungsstück in Rosa. 

Rosa? Ist das deren Ernst? Warum verkaufen die eine Murmelbahn in Rosa? Also gut, die Bahn ist jetzt nicht in knall Rosa, die Einzelstücke sind in zwei Rosatönen und in Weiß, einige wichtigere Teile wie das Schaufelrad glitzern und es gibt hier und da noch ein Glöckchen.

Aber trotzdem verstehe ich nicht den Sinn dahinter, denn eine Murmelbahn ist ein klassischen Bubenspiel und  das durchsittliche Mädchen, wird zwar das auf Märchenschloss getrimmte Aussehen vielleicht anziehend finden, aber mit der Mechanik dahin doch eher weniger anzufangen wissen. Am Ende hat man dann etwas was nur gut aussieht und am Ende im Weg herumsteht - nicht, dass das bei anderen Sachen nicht auch oft der Fall wäre.

Aber diese Bahn steht symbolisch für eine Strecke, auf der sich der Zug der modernen Geschlechtertrennung  mit rasender Geschwindigkeit bewegt.

P.S.

Wou, was das Poetisch. Was ich damit sagen will - ist, dass es heutzutage so gut wie alle Spielzeuge doppelt gibt, einmal in der "natürlichen Farbe", sobald Spielzeuge eine solche haben, und in Rosa für die jüngste weibliche Kundschaft.
 Schon allein die Aufspaltung des Ü-Eis hat mich doch sehr erstaunt, aber da scheint der Zug nicht anzuhalten, sonder fährt jetzt eine Bastion nach der nächsten über den Haufen, als wenn etwas interessanter wäre nur wenn man es Rosa einfärbt.
 Ja stimmt, das ist es die kleinen süßen werden es sicher haben wollen, aber dann liegen lassen, weil sie merken, dass es doch nicht das ist, was sie wollten .. 

4. Dezember 2012

Pizzabrötchen .. selbermachen

Hallo und herzlich Willkommen.

Es haben sich ja in der letzten Zeit einige bei mir beschwert, dass nur noch PC Spiele und Waffen kommen, bzw sich um beides dreht und ja, ich finde ihr habt recht, also das Recht auf andere Sachen.

So und damit geht es auch schon los, ich versuche ja schon seit Jahren, also schon seit lehr langer Zeit meine eigenen Pizza zu backen .. hm .. ich denk da bin ich schon dran, noch bevor es diesen Blog überhaupt gab.

Es ist aber nur immer mehr oder weniger was draus geworden, einfach Mehl etc ohne genaue Massangaben in eine Schüssel zu hauen und einfach umzurühren bringt es bei Pizzateig einfach nicht.

Aber vor knapp einem Jahr, kam dann der entscheidende Durchbruch, in Form eines Buches, welche ich geschenkt bekommen habe.

Hier in Bild, der Titel lautet: "Pizza & Pasta Traditionelle und moderne Rezepte".

Leider, darf ich euch hier weder Bilder aus dem Buch zeigen noch das genaue Rezept für den Teig zitieren, bedanken dafür dürft ihr euch beim deutschen Kopierschutz.

Aber keine Sorge, das Buch bekommt ich schon für 5 Euro, wenn nicht günstiger, es ist halt eines der Bücher, die immer auf dem Grabbeltisch von Kaufhäusern liegen. Aber weiter gehts ..

Ihr habt euch sicher schon gefragt, warum ich hier von Pizzabrötchen und nicht von Pizza spreche, das hat ein paar einfach Gründe. 

Erstens, braucht man für Brötchen keine Tomatensoße und die das nicht nur das langwierigste an der ganzen Pizza sonder auch das, was den meisten Dreck verursacht - außerdem ist sie recht schwer abzuschmecken.

Zweitens, kann man Brötchen besser aufteilen, eine frische Backofenpizza ist manch mal schwer zu schneiden

Drittens, man kann mehr machen, wenn ich meiner Familie oder Freunden; Pizza mit Spinat und Zigenkäse reiche, sehe ich in ihren Augen, dass sie das eher merkwürdig finden. Packe ich das Gleiche in Pizzabrötchen können sie gar nicht abwarten .. die Belagtoleranz steigt bei Brötchen scheinbar enorm.

Viertens, Brötchen sind in einem Hausüblichen Backofen einfach besser hinzubekommen, eine echte Pizza schmeckt aus einem Haushaltsofen schmeckt deutlich anders als eine aus der Pizzaria. Derselbe Unterschied ist bei Brötchen weniger deutlich. Bis hin zu nicht merkbar, so die aussage einiger Freunde und Verwandten.



Aber ab zur Zubereitung, habt ihr also den Teig fertig, so lasst ihn nicht im ganzen aufgehen, sondern trennt ihn schon im Vorhinein in die entsprechenden Portionen auf. Hier auf dem Bild sind deswegen acht Portionen zu sehen, weil ich in diesem Fall, der schon einige Monate zurück liegt, das Doppelte des Rezeptes genommen habe.




Ich würde euch allerdings eher davon abraten, eure Kugeln, wie ich hier, in der Knetschüssel auf gehen zu lassen, denn dort werden sie schnell wieder zu einem einheitlichen Klumpen. Also tut euch den Gefallen und legt sie auf ein Backblech, mit genügendem Abstand natürlich.

Das auf dem Bild ist ein Extrembeispiel, durch einen zwischengeschobenen Abstecher in die Stadt, konnte dieser teig gut das dreifache an zeit auf gehen.

Dann wird jede Portion einzeln ausgerollt. Keine Sorge, falls das Ausrollen zu Beginn etwas schwer von der Hand geht, das gibt sich nach der Zeit.
 Da das Ausrollen eher Gefühlssache ist, kann ich hier kein konkreten Tipps geben, aber im groben kann man sagen, dass man ab besten die Fläche dürftig bemehlt, dann den teig in alle vier Richtungen rollt, den Teig von oben noch mal bemehlt; umdreht und dann auf der anderen Seite weiter ausrollt.

Ach ja und rollt den Teig, wie gesehen, viereckig aus, den es sollen ja gleichmäßige Brötchen werden die alle gleich groß sind. Und rollt den teig nicht zu dünn aus, an den Brötchen soll schließlich auch was dran sein und nicht nur Belag .. ja ich weiß, die Beispielbrötchen sind da ein schlechtes Beispiel.
 Rollt den Teig auf keinen Fall größer aus, als die Pizzen für die die Portionen ursprünglich mal gedacht waren. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltet ihr den teig sogar kleiner ausrollen.
 Shnuffy ist über dies der Meinung, man sollte eine Portion kippen und in den anderen aufgehen lassen, also vier Portionen Pizza entsprechen dann drei Portionen Brötchen.

Kommen wir jetzt zum Belag, hier bitte vorsichtig sein, der der Satz: "Legt euch drauf was ihr wollt", ist nicht Pizzabrötchen kompatibel. 
 Hier seht ihr nämlich was denn passiert oder auch, wie man Pizzabrötchen nicht belegt.

Nicht persönlich gemeint, woher soll man das auch wissen?

Erstens, belegt man die ganze Teigfläche, den man möchte ja am Ende diese typische Schneckenform haben. Belegt man nur eine Spur, so hat man am Ende eher Rukola mit Schafskäse im Schlafrock.

Zweitens die Soße, hier gibt es zusätzlich Senf in die Pizzabrötchen .. eher nicht so ne gute Idee, denn der ist später einfach verdampft und hat eine braune klebrige Masse hinterlassen.

Trotzdem bin ich sehr dankbar, dass hier auf eine der Hauptproblematiken von Pizzabrötchen hingewiesen wurde .. sie sind zu trocken. Also denkt daran, wenn ihr Brötchen macht, vorher für genug Aioli, Kräuterbutter und sonstige schwere Soßen einzukaufen, Zaziki schmeckt übrigens auch hervorragend und ist sehr praktisch wenn man Gäste hat denen Aioli zu knoblauchig und Kräuterbutter zu fett ist.

Hier seht ihr, wie man es "richtiger" macht, denn so ganz perfekt ist diese Belegung auch nicht, das liegt aber zum größten Teil an dem, als Unterlage nicht optimalen, runden Brätchen.

Belegt ist diese zukünftige Rolle mit Rukola, Fetastreifen und etwas Gouda Käse. Ach ein weiterer Vorteil von Brötchen gegen über Pizza ist noch, dass man weitaus weniger Käse benötigt .. falls wer vor hat abzunehmen.

Eine beinahe perfekte Belegung, seht ihr hier .. und das sage ich nicht nur weil ich die gemacht habe, sondern weil hier fast alles richtig ist. der Belag ist gleichmäßig und nicht zu dick - zu dicke Beläge sind schwer zu rollen und bei viel viel zu dickem Belag quatsch man beim rollen alles wieder raus.

Ganz wichtig für den "Verschluss" der Rolle, ist es um den Belag herum einen bis zwei Zentimeter Platz zu lassen, den dort feien Teig, der vom Ausrollen noch mehlig seien sollte, solltet man mit etwas Wasser ao lange anfeuchten bis er wieder klebrig wird. Das ist wichtig, damit die Rolle gut hält un nicht wieder auf geht.

Der Belag besteht hier übrigens aus, Tomaten- und Mozzarellawürfeln, Käse und Parmesan. Die Tomaten sind sehr praktisch, den sie verhindern als Belag, das die Brötchen zu trocken werden. Den Geschmack von "normalem" Käse mit Parmesan zu verfeinern ist zwar Shnuffys Idee, funktionier aber hervorragend .. sollte jeder mal ausprobieren auch auf Pizza.

Jetzt könnte es kniffelig werden, wenn man eine schlecht ausgerüstete Küche führt, denn jetzt geht es darum die durch Zusammenrollen entstandenen Pizzawurst zu schneiden und dafür braucht man das schärfste Messer der Küche. In dem Fall hier, war das ein Solinger Windmühlenmesser und deshalb kein Problem aber ich hab das auch schon mit einem billigen Krückenmesser mit Plastikgriff und mehr Kerben auf der Klinge als Bäume im Wald machen müssen, das so stumpf war als hätte man damit einen ganzen selbigen gerodet.
 Sollte ihr versuchen, die Wurst mit einem stumpfen Messer zu scheiden wird der erste Schnitt zwar funktionieren aber dann fang ihr unweigerlich an den "Belag" aus der Wurst heraus zu rücken.

Hier aus dem Blech, seht ihr übrigens die Rukola/Feta und die Hälfte der Tomate/3-Käse Rohbrötchen. Denkt bitte daran, die Rohbrötchen nicht zu dünn zu schneiden alles unter zwei Zentimetern wird kritisch. Hier am Rand seht ihr die Rukola/Senf Rolla .. ähm .. Schlafrock, der auf Wunsch am Stück bleiben sollte .. mh .. Happy Pizzacroissant.

Keine Sorgen, wenn mal etwas Belag oder jetzt eher Füllung, aus dem Rohbrötchen herraus purzelt, das ist je nach Belag unvermeidlich.

Dennoch, sollte man darauf achten die Rollen möglichst eng - einzurollen, damit sich möglichst wenig Belag den weg aus Blech bahnen kann. trotzdem sollte man selbiges gut einölen, damit nichts anbrennt.



Hier, gibt eines der Rukolabrötchen grade sein innere Preis.








Hier noch eine Rolle, mit Gouda, Feta und feurigen Jalapenos. Scharfe Schoten auf Pizzen sind ja eigentlich eine gute Idee, besonders wenn man will das am nächsten Tag noch Stücke übrig sind, aber auf Pizzabrötchen? Sorry, aber trocken und scharf .. das nächste mal müssen die kleinen Schotenzusammen mit Tomaten oder Mozzarella in die Rolle.



So die das erste Blech ist fertig, jetzt sind es richtige Brötchen. Die Tomaten/3-Käse Brötchen sind wie erwartet ausgelaufen, etwas was ich zumindest von Pizzabrötchen einfach erwarte .. ich weiß, das sehen andere Leute anders .. aber Knusperkäse, dein Argument ist unzulässig





Und weils so schön ist noch mal in groß.

Auch wenn das Brötchen hier super lecker aussieht und es auch war, so muss ich doch sagen, dass der Teil viel zu dünn ist .. ich erwarte mindestens einen hlaben Zentimeter Teig der den Belag .. öhm.. die Füllung umschließt.



Das der Teig dies kann, beweisen die klassischen Pizzabrötchen ohne ohne Füllung.







Ach noch was, überlegt euch erst eine Konzept für die Füllung und macht dann die Brötchen, nachträgliches Improvisieren mit allem was da ist, werdet ihr bereun'.