Hallo alle zusammen und herzlich Willkommen zum nächsten Teil unsere Serie zu Physik der Waffensachverständigen aus NRW. Da ein deutlich stärkeres Interesse am Thema besteht, als wir ursprünglich erwartet haben geht es auch direkt weiter, ob wohl fünfzig Prozent von uns ein wenig angeschlagen sind.
Aber nochmal ganz kurz erklärt worum es eigentlich geht und zwar so, dass auch Menschen es verstehen, welche nicht so Tief im Thema Waffenkunde sind wie wir. Es gibt eine kleine Gruppe von Menschen im Bundesland NRW, welche vom Staat als Waffensachverständige verbrieft und abgestempelt wurde. Dabei wird jedoch nicht verfahren wie zum Beispiel bei KFZ-Sachverständigen, welche der Staat erst ausbildet, dann in die freie Wirtschaft entlässt und sich diese nach einigen Berufsjahren dann wiederholt. Waffensachverständige dagegen, bilden sich gegenseitig aus und rekrutieren sich oft aus Soldaten. Erstes hat den Effekt einer langen Kette von Stille Post und das zweite sorgt dafür das die sogenannten vereinfachten und beruhigenden Erklärungen Eingang in den dortigen Wissenkreislauf fanden. Ergebnis ist ein "Wissen", welches vorwiegend aus Hörensagen, Legenden und stark vereinfachter Küchenphysik bestehen. Jetzt mögen einige einwenden, dass man ja einfach alles mal sichten und widerlegen könnte. Das Problem bis her war aber, dass das Wissen der NRW Waffensachverständigen nur zum Teil verschriftlich vorliegt und dass auch noch unter Verschluss. Nun hat hat sich aber Jemand dort eingeschlichen, alles Material kopiert aber leider nicht veröffentlicht, da uns hier leider das Urheberrecht einen Strich durch die Rechnung macht. Also wurde alles vom Waffensachspion zusammengefasst und auf aus dieser Zusammenfassung leisten wir hier unseren bescheidenen Anteil und leiten die Grundregel der Physik der NRW Waffensachverständigen aus diesen ab.
Dieser Artikel hier, baut stark auf den vorherigen "Erkenntnissen" über Druck sowie denen aus der Fluidmechanik auf.
Und auch hier wieder eine deutlich Warnung! Die folgenden Erklärungen zur Strömungsdynamik können bei naturwissenschaftlich vorgebildeten Menschen starke körperliche und seelische Schmerzen hervorrufen. Wir haften nicht für bleibende sowie temporäre Personen- und Sachschäden.
Um die Strömungsdynamik der Waffensachverständigen zu erfassen sehen wir uns ein System auf der XZ-Achse, ergo der Vogelperspektive an. Hier sehen wir von oben ein Labyrinth in welches, in der oberen rechten Ecke, Wasser eingegossen wird. Wie wir im Teil zu
Strömungen gelernt haben, suchen sich Strömungen nicht nur den Weg des geringsten Widerstandes, sondern sind vielmehr in der Lage, diesen bereits vor jeder Bewegung vorauszusehen. Das eingegossene Wasser weiß also, dass der gestrichelte hell grüne Pfeil der Weg des geringsten Widerstanden sein wird. Da das Wasser oben unten sowie rechts durch Wände "blockiert" wird, fließt es zunächst nach links.
Bei der Fließbewegung entsteht nach den NRW Waffensachverständigen eine "Welle". Dabei entspricht der Wortgebrauch eher der Umgangssprache, als der physikalischen Definition einer echten Welle. Nach dieser bewegt sich bei einer Welle keine große Masse an Materie, aber das erklären wir im noch folgenden empirischen Appendix.
Hier macht sich also unsere Welle auf in Richtung des geringsten Widerstandes und nimmt dabei "e" auf, ergo die mysteriöse Bewegungsenergie der Waffensachverständigen (das was in der seriösen Physik der Impuls wäre).
Diese Bewegungsenergie "e" sorgt dann auch dafür, dass die "Welle" erstmal doch nicht den Weg des geringsten Widerstandes geht, sondern erstmal geradeaus in die Sackgasse oben links strömt.
Da Wellen eine Form von Druck sind und Druck das gleiche ist wie Stoß, gibt die Welle dem Labyrinth an dieser Stelle einen Stoß und würde das Labyrinth nach links bewegen, wenn dies möglich wäre. Dies geht aus den Unterlagen zu Schalldämpfern hervor.
Da das Labyrinth jedoch fest ist, hat der Stoß dort keinen Erfolg und wenn Stöße keinen Erfolg haben kehren sie um. Das sieht man aus Sicht der Waffensachverständigen auch Deutlich an Feuerwaffen des Typ Vordrucklader. Da hier der Rückstoß keinen Erfolg beim Verschluss (gemeint ist der Stoßboden) hat, macht er kehrt und zieht stattdessen den Lauf dieser Waffen nach vorne.
Unsere "Welle" macht also frustriert kehrt und nimmt nun doch wieder den Weg des geringsten Widerstandes und fließt durch die Öffnung in den Rest des Labyrinthes.
Dieses Prinzip der frustrierten Umkehr von Kräften wurde auch Nachfrage vom Waffensachspion auch als Erklärung dafür herangezogen, dass Bälle genau deswegen von Wänden abprallen. Der Ball kann die Wand nicht bewegen, also kehrt sich seine Bewegungsenergie einfach um. Weswegen dann Bälle auch von beweglich gelagerten Türen abprallen, die sich nach dem Zusammenprall auch bewegen wurde ausweichend beantwortet*.
Nun gerät unsere Welle an einen Scheideweg und trifft frontal auf eine Wand des Labyrinths, von welchem es zwei Wege gibt. Davon führt eine in eine Sackgasse, der andere aus dem System heraus. Die angenommene Intelligenz der Strömung weit der Welle (kleine blaue Pfile) jedoch den richtigen weg und es kommt zu einer Wellenbewegung nach rechts.
Zudem sind Strömungen nicht nur in der Lage, den Weg vorauszusehen, sie wissen zudem, wo sie mit Druck (was das Gleich ist wie Stoß) Erfolge erzielen können werden. Aus diesem Grund drückt der Druck im Gasblock einer AK auch erstmal nur uns ausschließlich auf den Kolben und nicht auf die Wände des Gasblocks. Dies geht angeblich aus einer Nachricht in einer Chatgruppe der Waffensachverständigen hervor, in welchem verneint wurde, dass der Gasdruck im Gasentnahmeblock einer Kalaschnikow diesen, und den damit verbundenen Lauf, nach unten biegen könne.
Im Zeitabschnitt sechs (t6) folgt die "Welle" (kleine blaue Pfeile) weiter dem Weg des geringsten Widerstandes und bewegt sich auf die äußere rechte Wand des Labyrinthes zu.
Nun trifft die "Welle" auf die begrenzende Labyrinthwand, überträgt dieses mal jedoch keine Bewegungsenergie aus diese. Dies steht auf den ersten Blick im starken Widerspruch zu den Ereignissen zwischen t3 und t4, wo der Labyrinthwand ein Druck/Stoß versetzt wurde. Der Grund kann dabei nur darin liegen, dass es sich oben links im Labyrinth um eine Sackgasse handelte, bei der Nische, wo sich die "Welle" nun zum Zeitabschnitt sieben befindet, gäbe es nicht nur den Weg zurück, sondern den weg nach unten, um die Kurve herum.
Diese seltsame Erklärung ergibt sich, wie nicht anders zu erwarten, aus dem recht jungen Material der Waffensachverständigen zu Schalldämpfern. Hier werden dem Schalldämpferkörper nur Stöße nach vorne gegeben, bedeutet nur die zur Waffe hinzeigenden Oberflächen der Lamellen erfahren Stöße, nicht so die nach vorne gerichteten und auch die Außenwände der Schalldämpferrohre erfahren keine Stöße.
Nun hat es die Strömung (lila Pfeil) geschafft, der "Welle" (blaue Pfeile) den richtigen Weg zu zeigen. Da der richtige Weg nun geschafft ist, entschließt sich auch das Wasser aus der Sackgasse, oben links im Labyrinth, nach zu fließen und den Weg raus aus dem System zu nehmen. Würde nun kein weiteres Wasser oben rechst nachgegossen werden, würde sich das gesamte Labyrinth leeren.
Wer aber im vorhergingen Teil aufgepasst hat der weiß, dass sollte vorher noch eine Öffnung oben im Labyrinth entstehen, könnte die gesamte Strömung kehrt machen und nach oben abfließen. So wie der sich später öffnende Verschluss einer schallgedämpften Feuerwaffe, dafür sorgt, dass alle Pulvergase aus dem Schalldämpfer nach hinten aus der Waffe herausströmen.
Empirischer Appendix 5a
Nun aber genug von dem Unsinn der Waffensachverständigen und ihren intelligenten Strömungen. Nun kommen wir zum schwierigen Teil, denn Strömungsmechanik hört sich deutlich einfacher an als sie eigentlich ist, besonders die Darstellung im zwei dimensionalen Raum ist eine nicht zu unterschätzenden Herausforderung, weswegen dieser Appendix hier so ziemlich das schwierigste wird, was wir bisher für diesen Blog geschrieben haben. Wer der englischen Sprache mächtig ist, kann sich gerne
dieses Video hier ansehen, wo es zwar in erste Linie um elektrische Strömungen geht aber diese werden anhand von Fluidströmen sehr gut erklärt.
Das Tolle an unserem kleinen Labyrinth ist, dass jeder mit ein paar Lego oder besser Duplo-Steinen das ganze einfach nachbauen kann. Da Wasser für eine genaue Beobachtung meist zu schnell fließt, kann man auch einfach Sand oder, wie wir das damals auf dem Gymnasium hatten, mit Erbsen erleben. Bei letzterem muss man jedoch das Labyrinth recht hoch bauen, da die vertikale Fluidität von Erbsen recht schlecht ist. Mit vertikaler Fluidität meint man übrigens den Drang einer Teilchen, oder im Fall von Erbsen den Drag der einzelnen Erben, von einander herunter zu rutschen, wenn man versucht diese über einander anzuordnen.
Hier sehen wir nun unser Labyrinth, in dessen obere rechte Ecke Wasser eingegossen wird. Da in der Realität Druck allseitig ist und sich eben nicht auf intelligente Weise den Weg des geringsten Widerstandes suchen kann, fließt es nach alles Seiten hin weg. Dabei kann man sich das ganze wirklich wie viele viele kleine Erbsen vorstellen, welche zunächst vertikal aufeinander liegen aber dann nach dem Bruchteil einer Sekunde bereits von einander herunter rutschen. Nur das H2O-Wassermoleküle (Dihydrogenmonoxid) sehr klein sind.
Sobald das Wasser mit den Wänden des Labyrinthes in Kontakt kommt, gilt actio-reactio das Wasser übt eine Kraft auf die Wände aus aber die Wände üben auch eine Kraft auf das Wasser aus und hinderten das Wasser (kleine blaue Pfeile) durch ihre Gegenkraft (kleine graue Pfeile) daran in diese Richtung weiter zu fließen. Die Wassermoleküle welche an den Wänden anliegen, werden an jeder weiteren Bewegung nach oben, unten sowie nach rechts gehindert. Es bliebt dem Wasser nur der Weg nach links. Das Wasser hat durch die Allseitigkeit seines Drucks den "richtigen" Weg regelrecht erraten.
Durch das abfließen nach links vom Ursprungort, sinkt der Druck in dieser Richtung, dies wiederum veranlasst, dass die weiter nachgeschütteten Wassermoleküle in diese Richtung fließen. Dabei sind die Wassermoleküle ebenso wenig intelligent, wie eine Erbse in einem Labyrinth aus Legosteinen.
Bei der nun einsetzenten Bewegung des Wassers handelt es sich nur der Umgangssprache nach um eine Welle. Denn in der Physik wird eine Welle eigentlich als eine sich vorsetzende Zustandsänderung ohne bewegte Materie definiert. Wenn man zum Beispiel einen Teppich ausschüttelt und dabei Wellen erzeugt, bewegt sich das vordere Ende, an dem man schüttelt, niemals zum Ende, wie man gut am Muster erkennen kann. In unserem Beispiel bewegen sich jedoch die Wasserteilchen vorne aktiv durch das Labyrinth. Der Fachbegriff variiert ein wenig in der Fachliteratur zur Strömungsmechanik aber wir verwenden hier den Begriff der Flutung, der in unseren Augen besser vom Begriff der Welle abgetrennt ist als die zweite Option Brandung.

Bei ihrem Weg durch das Labyrinth gewinnen die Wassermoleküle, welche Teil der Flutung sind an kinetischer Energie (kin_e), diese ist eine Folge der Schwerkraft, welche die Wassermoleküle von dem sich im Ursprung bildenden Wasserberg herunterzieht. Dabei ähneln die einzelnen Wassermoleküle unseren Beispielhaften Erbes, welche beim herunterrollen von sich aufbauenden Erbsenturm ebenfalle kinetische Energie aufbauen können.
Diese kin_e ist dann auch verantwortlich dafür, dass erstmal deutlich mehr Wasser in die Sackgasse fließt als nach unten. Und ja es fließt dabei auch eine ganz erbleiche Menge Wasser nach unten, oder eher nach Süden, da unten eigentlich als tiefere Punkt definiert wäre. Die Ursache dafür ist, wieder mal die Allseitigkeit des Drucks, welcher jede Möglichkeit zur Expansion ausnutzt und da die Öffnung nach Süden keine begrenzenden Wände bietet, welche dieser Expansion durch ihre Gegenkraft Widerstand leisen könnten, nehmen einige Wassermoleküle diese Gelegenheit war. Dabei sind diese jedoch immer noch nicht intelligent, sondern rollen einfach, wie Erbsen mal in diese und mal in die andere Richtung aber damit beträten wie die Gefilde der Chaostheorie.

In der der Sackgasse passiert nun etwas sehr sehr wichtiges und zwar staut sich hier das Wasser, da es nicht nach vorne wegfließen kann, halten Wassermoleküle hier einfach an. Das passiert solange, bis der Pegel in der Sackgasse sich mit dem Pegel an der Abzweigung angleicht. Ab diesem Zeitpunkt hilft es die Wassermasse innerhalb der Sackgasse als einen eigenen fluidmechanischen Köper zu betrachtet, welcher nicht mehr Teil der Strömung ist. Dieser Fuildkörper übt nun eine Gegenkraft auf das nachströmende Wasser aus (kleine blaue Pfeile), diese Gegenkraft drück so auf das nachströmende Wasser, dass es sich ähnlich verhält wie die Begrenzung des Labyrinths. Das Wasser in der Sackgasse verbleibt dort und ein Austausch von Teilchen findet nur noch im Ramen der Brownschen Molekularbewegung statt.

Durch die fluidmechanische Begrenzung der Sackgasse geht die Strömung (rosaner Pfeil) wirklich den Weg des geringsten Widerstandes. Jedoch nicht als Folge einer inneren Intelligenz, sondern deswegen, weil die Allseitigkeit des Drucks und die dahinter liegende Zufälligkeit der Bewegung von Millionen von Wassermolekülen diesen Weg des geringsten Widerstandes regelrecht erraten.
Auf die Probe gestellt wird dieses Prinzip noch einmal in dem Moment, in welchem die Strömung (rosaner Pfeil) auf die Abzweigung trifft. Aufgrund der nach der Kurve wieder aufgenommenen kinetischen Energie trifft unsere Flutung (umg. Welle) auf die Wand das Labyrints und übertragt dabei natürlich wieder kinetische Energie auf diese. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass auch auf alle anderen Wände, welche Kontakt mit Wasser haben, eine Kraft einwirkt und zwar der Statische Druck. Auch die stehenden Wassermassen in der Sackgasse üben diesen Druck aus. Dabei ist dieser statische Druck vor allem davon abhängig, wie hoch das Wasser an der jeweiligen Stelle steht.
Das gleich lässt sich auch bei Erbsen in einem Legolabyrinth beobachten. Wenn man hier nicht anständig Fuge-Stein-Fuge gebaut hat, sondern Stein-auf-Stein, kann einem bei entsprechend hobem Erbsenstand auch mal ein Loch in die Mauer brechen.
Da Druck nach wie vor allseitig ist, strömt der Wasser nun zu gleichen Teilen nach links wie nach rechts*², wobei zwei temporäre Strömungen (rosa Pfeile) entstehen, da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht klart ist, welche Richtung am Ende der Weg des geringsten Widerstandes sein wird. Dabei sollten wir kurz erwähnen, dass auch dieser "Weg" nicht willkürlich ist, sondern immer den Weg vom Eingang, in der Fluidmechnik oft Füllstelle genannt, zum Ausgang ergo dem Ablauf ist.
Dauerhafte Strömungen brauchen dabei immer beides. Ein System das nur einen Ablauf besitzt, läuft nach einiger Zeit schlicht leer und lässt dabei eventuell noch ein paar Pfützen mit unbewegten Fluiden darin zurück. Ein System welches nur gefüllt wird, ohne ablaufen zu können, findet sich irgendwann geflutet wieder, wobei neu eingefülltes Fluid sich nur noch gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt. Systeme ohne Ab- und Zulauf, bleiben einfach leer.
Da wir in unserem System beides haben, bildet sich eine Strömung, welche jedoch im Zeitabschnitt sieben (t7) noch nicht den richtigen Weg, ergo jenen zum Ausgang unten rechts gefunden hat. Aus diesem Grund existieren zwei Bewegungen, welche man, je nach Fachgebiet und Literatur als temporäre Strömungen oder Flutungen bezeichnen könnte, wobei die Spitze dieser Flutungen als Brandungen bezeichnet werden könnten.
Wie auch in den anderen Zeitabschnitten wirken die Wände des Labyrinthes so auf das Wasser, dass zum Beispiel die linkte Flutung nach Süden umgelenkt wurde, die rechte Flutung ist kurz davor ihren Richtung zu ändern, da die Wassermoleküle von den Gegenkräften der Moleküle der Labyrinthwand davon abgehalten werden einfach nach rechts aus dem Labyrinth heraus zu fließen. Die Wassermoleküle, welche aufgrund der Chaostheorie zufällig den Weg nach rechts einschlagen sind erfolgreicher und tragen so die Strömung in die richtige Richtung. Wobei das Adjektiv richtig, in unsere Perspektive eingeordnet werden muss, aus der Sicht eines H2O-Molekül gibt es ein richtig oder falsch. Es hat nicht davon Teil einer Strömung zu sein oder in einer Sackgasse oder in einem Strömungstotraum zu sein.

Zum letzt beobachteten Zeitabschnitt (t8) ist nochmal etwas bemerkenswerstes passiert. Die linke temporäre Strömung, ist auf die linke untere Labyrinthwand gestoßen. Dabei kam es sogar zu einem kurzen zurück Schappen und dabei sogar zu einer echten physikalischen Welle, im Sinne einer sich fortsetzenden Zustandsänderung ohne eine dauerhafte Bewegung von Materie.
Der Grund für diese Bewegung, ähnlich dem Auftreffen einer Welle gegen den Rand einer Badewanne und die anschließende Bewegung einer Gegenwelle ist jedoch nicht, das erfolglose Kräfte einfach kehr machen, sondern das auch hier das Prinzip von actio-reactio gilt.
Schnippe ich auf einem glatten Tisch eine ein Centmünze gegen eine anderen ein Centmünze. Prallen dieser aufeinander so ist zu beobachten, dass die geschnippste Centmünze nun beinahe stillsteht und die angestoßene nun mit einer recht ähnlichen Geschwindigkeit weiter bewegt. Der Grund ist das beinahe identische Gewicht der beiden Münzen, welche beim Zusammenstoß, physikalisch korrekt ist hier der Begriff Kraftstoß, ihre Impulse austauschen. Schnippst man jedoch eine ein Centmünze gegen die deutlich schwerere zwei Euromünze, so bewegt sich die schwere Münze nur ein bisschen wohingegen die ein Centmünze zurückspringt. Das tut sie jedoch nicht, weil sie frustriert ist, dass der Stoß gegen die Euromünze nicht so geklappt hat, wie sie sich das vorgestellt hat, sondern der Impulsaustausch ist zugunsten der Euromünze ausgegangen, welche der Centmünze ihren starken Ruheimpuls in Form einer negativen Beschleunigung (eine Beschleunigung in die entgegengesetzte Richtung) gegeben hat. Gegenkräfte von schweren Objekten darf man nicht unterschätzen.
Dieses Anbranden der Flutung an die Mauer des Labyrinths unten links ist für unser Modell jedoch nur von sekundärer Bedeutung. Viel wichtiger ist, dass es dort keinen Ablauf gibt und wer eben gut zugehört hat der weiß, das eine dauerhafte Strömung einen Ablauf bracht. Gibt es diesen nicht, so kommt es zu einem Stau*³. Es kommt zu einem anstauen von Wasser und damit zu einem steigenden Wasserspiegel. Sobald dieser Spiegel das Niveau des Wasserspiegels an der Abzweigung erreicht hat, tritt der gleiche Effekt ein, wie schon in der Sackgasse oben im Labyrinth. Das Wasser auf der linken Seite, im Fall von Gewässer spräche man von einem toten Arm, wird nun als eigener fluidmechanischer Köper betrachtet, welcher an der Grenze zur Abzweigung eine Gegenkraft (kleine blaue Pfeile) auf das Strömende Wasser (großer rosa Pfeil) ausübt. Diese Gegenkraft wirkt auf das Wasser auf ähnliche Weise wie die Mauern des Labyrinths.
Das Gleiche passiert nochmal in der Nische zur südlichen Mitte hin, welche sich ebenfalls mit Wasser füllt, wobei sie im Modell der Waffensachverständigen von der intelligenter Strömung schlicht weg ignoriert wurde.
Würde nun immer weiter Wasser oben nach fließen, herrschte im System eine dauerhafte Strömung Strömung, welche nun wirklich den Weg des geringsten Widerstandes ginge. Dies ist jedoch nicht der Fall, weil Strömungen oder sogar Wassermoleküle intelligent sind, sondern weil die Allseitigkeit des Drucks zusammen mit den sich in Sackgassen und toten Armen bildenden Gegenkräfte nach fließendem Wasser nur diesen Weg übrig lassen.
Angenommen man würde nun das Wasser abdrehen , würde ich das Labyrinth wie folgt entleeren. Das Wasser würde ganz normal abfließen, bis der Wasserspiegel an den jeweiligen Abzweigungen einen niedrigen Spiegel erreichte, als das gestaute Wasser im toten Arm und in der Sackgasse, welches dann ebenfalls abfließen würde. Denn nicht nur hält das gestaute Wasser im toten Arm und der Sackgasse das Wasser der Strömung durch Gegenkräfte davon ab, in diese zu strömen - sondern das Wasser der Strömung hält durch seine Gegenkräfte wiederum das gestaute Wasser davon ab, sich der Strömung anzuschließen. Sinkt der Wasserspiegel der Strömung, fehlt diese Gegenkraft und Teile des gestauten Wassers schließt sich wieder der Strömung an. Was in welchem Fall Kraft und was Gegenkraft ist, hängt dabei davon ab, ob wir das Geschehen aus Sicht der Strömung oder auch Sicht des gestauten Wassers betrachten. Allgemein sieht man jedoch die Kraft einer Strömung als Kraft an, da sie als das aktive Element gilt.
Fazit
Wie auch schon das Thema Fluidmechanik hatte das Thema Strömungsdynamik bei den Waffensachverständigen schon keinen guten Start und wurde zudem, durch den neu dazugekommenen Unsinn zum Thema Schalldämpfer, nochmal stärker verzerrt. Das Ergebnis ist absoluter Unsinn welcher sich alleine durch das aufmerksame Beobachten eines Baches im Wald widerlegen lässt. Mitnehmen kann man folgende Gesetzmäßigkeiten:
- Strömungen sind intelligent und suchen sich immer den Weg des gierigsten Widerstandes
- Wellen bestehen aus sich aktiv mitbewegenten Teilchen
- Kräfte die nicht erfolgreich waren, drehen einfach um
PS:
So das wars für diesen Teil, er ist zum Zeitpunkt der ersten Veröffentlichung noch nicht so gut ausgearbeitet wie die anderen Teil, da wir echt ziemlich fertig sind und erstmal ein wenig Pause brauchen. Der Text wird wahrscheinlich erst Mitte nächster Woche korrigiert.
Frustnoten:
*Das aktuelle Problem des Waffensachspions besteht aktuell darin, dass alle allgemeinen Physikfragen von den NRW Waffensachverständigen mit kopierten Ki-Antworten beantwortet werden. Dass deckt sich mit unseren Erlebnissen in welchen immer wieder der Gang geändert wurde, um bei der Auto Metapher zu blieben. Man stellt eine Frage zur Funktion einer Feuerwaffe, welche mit der Sonder-Physik erklärt wird. Dann stellt meine eine darauf basierende Beispielfrage aus dem Alltag mit identischem physikalischem Problem. Diese wird dann anhand von wissenschaftlicher Physik erklärt. Versucht man nun den Sprung von der wissenschaftlichen Alltagserklärung zur falschen Erklärung der Funktion der Feuerwaffe zu machen, wird dieser Rücksprung von Waffensachverständigen entweder verweigert oder er schaltet im Gang wieder zurück zur unsinnigen Physik, welche dem alltäglichen Beispiel wieder widerspricht.
*²Ja, an in der Zeichnung ist hier ein wenig Platz auf der linken Seite, wo das Wasser eigentlich geradeaus strömen würde.
*³Diese Form von Stau hat jedoch nichts mit dem Staudruck zu tun, den Staudruck entsteht innerhalt einer Strömung welche verlangsamt wird. In unserem Fall ist die Strömung in dem Moment tot.
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